Steigende Pflegekosten belasten viele ältere Menschen und ihre Familien. Zugleich sorgt die politische Diskussion darüber, ob selbstgenutztes Wohneigentum stärker zur Finanzierung von Pflegekosten herangezogen werden sollte, für Verunsicherung. Die WIR WohnImmobilienRente GmbH hält es für das falsche Signal, über Zwang und Verkauf zu sprechen. Stattdessen sollte die Politik freiwillige und verbraucherfreundliche Lösungen stärken.
„Das eigene Zuhause ist für viele ältere Menschen nicht nur Vermögen. Es bildet den Lebensmittelpunkt und bietet Sicherheit“, sagt Dr. Georg F. Doll, geschäftsführender Gesellschafter der WIR WohnImmobilienRente GmbH. „Die meisten Eigentümer haben jahrzehntelang dafür gearbeitet und gespart. Deshalb darf nicht der Eindruck entstehen, Pflegekosten führten automatisch zum Verlust des Eigenheims.“
Immobilienrenten als Baustein für anfallende Pflegekosten
Aus Sicht der WIR WohnImmobilienRente GmbH können stattdessen Immobilienrenten ein sinnvoller Baustein sein, wenn ältere Eigentümer zusätzliche Liquidität benötigen. Modelle wie der Seniorenkredit, die Umkehrhypothek, die Leibrente oder der Teilverkauf ermöglichen es, gebundenes Immobilienvermögen nutzbar zu machen, ohne das vertraute Wohnumfeld aufgeben zu müssen.
Die frei werdenden Mittel können zum Beispiel helfen, Pflegeleistungen, Unterstützung im Alltag oder notwendige Anpassungen des Wohnumfelds zu finanzieren. Entscheidend sei dabei eine unabhängige Beratung, die alle Optionen prüft. „Wenn das Immobilienvermögen künftig stärker zur Finanzierung der Pflege beitragen soll, dann nur freiwillig, fair und gut beraten“, sagt Georg F. Doll. „Dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen und verbraucherfreundliche Standards.“
Umkehrhypotheken stärken
Die WIR WohnImmobilienRente GmbH hat im Frühjahr 2026 ein Positionspapier an die zuständigen Ministerien sowie die Rentenkommission verschickt. Darin geht es um die Frage, wie Immobilienverzehrkredite – also Umkehrhypotheken – in Deutschland gestärkt werden können. Die WIR WohnImmobilienRente GmbH spricht sich unter anderem für ein klares politisches Bekenntnis zu diesem Instrument, für die Überprüfung regulatorischer Hemmnisse, für eine kollektive Absicherung des Langlebigkeitsrisikos und für eine regelmäßige Evaluation des Marktes aus. So könnte vorhandenes Immobilienvermögen im Alter leichter nutzbar gemacht werden – ohne dass Eigentümer ihr Zuhause verkaufen müssen.
Die WIR WohnImmobilienRente GmbH berät Eigentümer ab 65 Jahren anbieterunabhängig zu den verschiedenen Formen der Immobilienrente.
